Man wird doch wohl noch Russisch sprechen dürfen?!

Ich sitze auf einem Konstrukt, das man im weitesten Sinne als Balkon bezeichnen kann. Blicke ich zu meiner Linken, so sehe ich ein Sammelsurium von Alltagsgegenständen, die in der Wohnung keinen Platz mehr gefunden haben. Ich sehe große Bottiche und einen Staubsauger, von dem man auf Grund seines Hosentaschen-großen Formats wahrscheinlich kaum High-Performance Staubsaugleistungen erwarten kann. Hinter mir befinden sich ein in drei Rahmen unterteiltes Fenster mit einem gesplitterten Loch und die sehr störrische Tür, die von meinem Zimmer aus auf besagten Balkon führt.

Drehe ich meinen Kopf nach Rechts so erspähen meine müden Augen ein uraltes, klobiges Gerät, welches ich als UKW-Radio entlarve (irgendwo auf der analogen Anzeige entdecke ich die Buchstaben “укв“). Jetzt, in Zeiten, in denen auch Zentralasien modernere und verlässlichere Radio-Techniken erreicht haben, hat dieses museumsreife Stück Technikgeschichte ausgedient und fristet sein Dasein auf meinem Balkon weiter. Ganz nützlich ist es eigentlich auch, denn es fungiert als Ablage für Töpfe und ein metallernes Schild mit der farbigen Aufschrift: “Well, it has become wildly impossible not to be in love with you“. Was den Vormieter bzw. der Besitzer der Wohnung beim Erwerb dieses Wandschmucks getrieben hat, entzieht sich natürlich gänzlich meiner Kenntnis. Vielleicht war der Käufer einfach ein UKW-Enthusiast und das Schild war der verzweifelte Versuch der Liebe Ausdruck zu verleihen. Aber das alles sollte mich eigentlich überhaupt nicht jucken, ich meine wir reden hier von einem der Schilder, wie man sie zu Hunderten auf den Bazaaren erblickt.

Was ich sehen kann, wenn ich gerade aus blicke, ist das eigentlich wichtige: Vor meinen Augen spielt sich eine abendliche Szene in Bischkek ab. Die letzten Sonnenstrahlen verschwinden hinter den hohen Häuserfassaden und der Verkehr auf den breiten Straßen lichtet sich. Es ist staubig und immer noch liegt eine leicht drückende Hitze über der Stadt, die langsam im Abend versinkt. Ein echoender Gesang ertönt aus der Ferne: Es ist der Muezzin, der die 75% der kirgisischen Bevölkerung, die sich heute zum Islam bekennen zum Abendgebet aufruft. Der Gebetsruf verleit der Szene etwas orientalisches und mysteriöses. Man könnte denken man befinde sich im Irak, oder irgendeinem anderen muslimisch geprägtem Land. Blicke ich jedoch von meinem Balkon, der sich in der luftigen Höhe des 4.Stocks befindet, so sehe ich eine Whiskas-Werbung mit kyrillischem Slogan. Kann sich dieses Land nicht entscheiden? Islam oder Schamanenkult? Orient oder ferner Osten? Was bist du Kirgistan?

Bevor mich solch tiefgreifende Fragen plagten, überstand ich einen 9-Stundenflug von Frankfurt aus nach Istanbul und von dort aus zum Manas Airport, Kirgistan. Wer vom Fraport aus startet, der muss sich mit etwas weniger Protz und Platz abgeben, sollte das Ziel Kirgistan heißen. Lediglich 2 Fließbänder bringen nach dem Flug das Gepäck an den Mann. Halbe Geschwindigkeit, dafür doppelt so viele Verwechslungen. Gepäck wird genommen und bald darauf hin wieder aufs Band geslamt, als gäbe es kein Morgen. Das ist allerdings gar nicht so schlimm, den das Band tut seinen Zweck. Was dafür umso liebevoller bei der Entstehung des Flughafens ausgebaut wurde, ist die Passkontrolle: Gleich sechs Kabinen, besetzt mit jeweils zwei Beamten, säumen den Raum, um die Reisepässe der nicht annähernd ausreichenden Anzahl von Ankömmlingen, die nötig wäre, um das volle Potenzial  dieser Sicherheitsmaßnahme auszuschöpfen, zu kontrollieren.

Wieder muss ich gestehen, dass ich mich auf den Moment der Passkontrolle gut vorbereitet hatte (Jäger des verlorenen Visums). Ich wollte möglichst höflich rüberkommen und gleichzeitig vermeiden “Good Morning Mate“ oder etwas derartiges zu sagen. Ich entschied mich für “Доброе утро“ [Dobroye utro] (Guten Morgen), was mir angebracht erschien, da es immerhin 6 Uhr Ortszeit war. Ich wartete höflich bei der Sicherheitsbeamtin, die mich vorher einer der sechs Passkontrollkabinen zugewiesen hatte. Ich zeigte mich bei ihr mit “спасибо“ [spasiba] (Danke) erkenntlich. Generell habe ich das Gefühl, dass ich mich momentan noch für viel zu viel bedanke: Ich denke aktuell würde ich mich in meiner Verwirrung sogar bedanken, wenn ich auf der Straße angehupt würde. 

Als mir der Beamte, ein Kirgise mit nettem Gesichtsausdruck zunickt löse ich mich von der Frau und ging Richtung Kontrolle. Laut und deutlich Grüße ich den Mann hinter der Glasscheibe, woraufhin er mir anerkennend zunickte. Er schien an meinem Aussehen bemerkt zu haben, dass Russisch nicht meine Muttersprache war. In Gedanken freute ich mich über die stille Anerkennung. Vielleicht hatte ich die beiden Rs etwas zu stark gerollt, aber was machte das schon. Der Kirgise mittleren Alters zog meinen Pass zu sich, blickte routiniert hinein, um daraufhin gleich wieder zu mir aufzuschauen: Mit einer gesunden Portion Freude schallte mir ein kräftiges:“Ach, Guten Morgen“ entgegen.

Ich war verwirrt: Was sollte das denn? Hatte dieser Mann sich auf mein Kommen vorbereitet oder wollte er mir ebenso entgegenkommen, wie ich ihm? Nicht, dass es mir störte, ich fragte mich vielmehr, wie oft täglich er diesen Gruß aussprach. Erneut verdutzt lachte ich (ungespielt) zurück und nickte ebenfalls anerkennend ein “Guten Morgen“ in seine Richtung. Mit dem Pass war alles in Ordnung und so kassierte ich noch ein deutsches Wort, welches ich aber leider wegen seiner akzent-beladenen Aussprache nicht verstand. Ich lachte einfach erneut und rief:“Ahja“ zurück. Ich grabschte mir meinen Pass und gab Fersengeld: Nach einem 9-Stunden Flug hatte ich beträchtlich wenig Lust meine eigene Sprache neu zu lernen. Im Weggehen warf ich noch schnell ein hastiges “спасибо“ über die Schulter, nur um meinem Prinzip, mich bei allem und jedem zu bedanken, treu zu bleiben.

Woraufhin ich in den Raum der Kofferausgabe gelangte, bei dem dieser Blogeintrag anfing. Nun hört sich das ganze natürlich so an, als sei ich bereits voll und ganz in Kirgistan angekommen, aber leider ist dem nicht so:

Mein Körper sitzt hier im vierten Stock und tippt diesen Text, aber ich befürchte, dass sich mein Geist immer noch im Flughafen auf einem der zwei Fließbänder dreht und  darauf wartet abgeholt zu werden.

Es hemmt die Lebensfreude,
schon ans Ankommen zu denken,
während man noch läuft!

– Wolfgang Kreiner

Jäger des verlorenen Visums

Go apply for a visa, they said.

It’s dead easy, they said!

Zugegeben, der eigentliche Prozess der Beantragung des Visums war tatsächlich keine Herkules-Aufgabe. Um ein Visum für Kirgistan zu erhalten, muss man logischerweise in die nächstgelegene ,,Niederlassung“ der kirgisischen Republik hier in Deutschland. In meinem Fall ist das das kirgisische Konsulat in Frankfurt am Main.

Gesagt getan, wir machten einen Termin aus und fuhren nach FfM. Als ich das Konsulat, gelegen in einem mehrstöckigen, schmalen und zwischen zwei anderen Gebäuden eingequetschtem Haus betrat, war ich aufgeregt. Das also sollte er sein: Mein erster ,,Encounter“ mit Kirgistan, dem Land, in dem ich bald einen kleinen, aber nicht unbedeutenden Abschnitt meines Lebens verbringen würde. Ich stieg die drei Stockwerke bis zum Büro empor, klingelte und prompt flog die Tür auf.

Ich muss gestehen, auf diesen Moment war ich bestens vorbereitet. In tagelanger Hingabe hatte ich die russischen Begrüßungsformeln eingeübt. Ich entschied mich in diesem Fall für ,,Здравствуйте“[sdráßtwujti] , was auf Deutsch ungefähr einem höflichen ,,Guten Tag“ entspricht, welches man an Personen richtet, die man siezt.

Im selben Moment jedoch kam mir ein tadelloses ,,Guten Tag“ entgegen. Ein Crash der Kulturen, wenn man so will, bei dem sich jeder dem jeweils anderem anpasst. Etwas verdattert schaute ich den Mitarbeiter an, der ganz offensichtlich ein Kirgise sein musste und sich sofort nach der Begrüßung umdrehte und mich in sein Büro dirigierte.

Während er seine Nase in meinen Unterlagen vergrub, nutzte ich die Gelegenheit um meinen Blick ein bisschen im Raum schweifen zu lassen: Große Kirgistan-Flaggen und traditioneller/ typischer Wandschmuck hingen herum. Vor mir lagen Dokumente und Bücher in kyrillischer Schrift. Noch während ich versuchte das ein oder andere Wort zu entziffern, hob der kirgisische Beamte seinen Kopf in meine Richtung:

Nun hatte ich ja bereits erwähnt, dass ich mich im Voraus schon bemüht hatte die russischen Begrüßungen recht authentisch und fehlerfrei auszusprechen. Aber anscheinend hatte ich damit mehr Erfolg als gehofft:

Als also mein Gegenüber beim Aufschauen in ziemlich schnellem Russisch anfing mir Fragen zu stellen, fühlte ich mich in meinen Bemühungen bestätigt: Es schien sich anscheinend wirklich akzeptabel angehört zu haben. Nun musste ich natürlich irgendwie aus der Situation herauskommen und so stammelte ich bei der erst besten Gelegenheit in extrem gebrochenen Russisch: ,, Iswinitje: Я njet parler russki“ (Entschuldigung: Ich spreche kein Russisch [mit französischen Elementen]).

Lächelnd sah mich der Beamte an und entschuldigte sich für die Annahme, ich würde Russisch sprechen. Es ging somit auf Deutsch weiter. Viel ist zu dem Gespräch nicht weiter zu erzählen, außer ,dass ich darum bat mir den Reisepass samt Visum per Einschreiben schicken zu lassen.

Wir fuhren nach Hause und die Tage vergingen. Wochen vergingen. Jahre..nein das stimmt nicht. Aber das Visum ließ ungewöhnlich lange auf sich warten. Nach 6 Anrufen innerhalb von zwei Tagen beim kirgisischen Konsulat kam heraus, dass das Einschreiben wohl irgendwo auf dem Postweg liegen geblieben sein musste. Wir riefen die entsprechende Service-Hotline an und tricksten die elektronische Computer-Stimme aus, indem wir dreimal unverständlich den Grund unseres Anrufs nannten (an dieser Stelle ein herzliches спасибо an den kirgisischen Mitarbeiter für den Tipp). Wir wurden dann an einen ,,echten“ Postbeamten weitergeleitet, der uns versprach, ein Suchtrupp würde mit Priorität nach unserem Einschreiben suchen, da es wichtige Dokumente beinhalte.

Ein paar Tage später kam das Einschreiben an. Als ich das unscheinbare Dokument in den Händen hielt hatte ich schon wieder gemischte Gefühle:

Zum einen war die Sorge, ich könnte nicht rechtzeitig ausreisen gestorben. Zum anderen bemerkte ich, dass es nun langsam wirklich kein Zurück mehr gibt..

Einige Postsachen erledigen sich durch Weiterleiten, andere wiederum durch Liegenlassen.

– Joachim Panten

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Warum ausgerechnet Kirgistan?

Das ist doch da…Afghanistan oder?

Traurig aber wahr,  jedoch ist das so eine der Aussagen, mit der man sich zuerst konfrontiert sieht, wenn man den Namen „Kirgistan“ zum ersten Mal in einer Konversation fallen lässt.

Auf der anderen Seite ist es fast amüsant mit anzusehen, dass die Endsilbe „-stan“ bei manchen Leuten anscheinend sofortige Assoziationen mit dem umkämpften Afghanistan weckt. Ich werde es mir in diesem Fall nicht nehmen lassen eine wissenschaftliche, gut formulierte und 1:1 aus Wikipedia kopierte Erklärung der „-stan“-Silbe hier rein zu posten. Einzig und allein um ein wenig Licht ins Dunkel der verwirrten Geister zu bringen:

-stan (persisch ـستان) bedeutet im Persischen „Ort des“ oder „Heimat von“ und geht auf einen indoiranischen sowie indoarischen Grundausdruck für „Platz“ oder „wo man steht“ zurück.

– Wikipedia, 30. Juni 2016

Im Klartext bedeutet das einfach, dass all die Länder, die sich im zentralasiatischen Raum befinden (d.h. Kirgistan/ Kirgisistan, Usbekistan, Turkmenistan, Kasachstan, Tadschikistan oder eben auch Afghanistan) nur den Namen der Völker, die sie beheimaten, repräsentieren.

So weit und so gut die Theorie. Aber was habe ich nun in diesem entlegenen Winkel unseres Planeten verloren. Die Antwort wird euch nicht zufrieden stellen:

Ich weiß es selbst noch nicht.

Was ich allerdings weiß, ist, dass sich spezielle Fragen an mich in letzter Zeit ziemlich häufen. Mir scheint, als würden manche Fragen auf meiner Stirn stehen und nur darauf warten, laut vorgelesen zu werden: „Was machst’n dann da?“,“Wo lebst’n dann da?“ aber allem voran:“Warum ausgerechnet Kirgistan?“

Wie gesagt, keine Ahnung. Wovon ich allerdings Ahnung habe, sind meine Interessen. Viele Abiturienten zieht es nach dem Ende ihrer Schullaufbahn ebenfalls ins Ausland: Die wohl häufigsten Vorhaben sind Backpack-Touren durch das australische Outback oder die Besichtigung der „Herr der Ringe“-Drehorte in Neuseeland. Viele wollen auch ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten, jedoch sind meines Wissens, die Möglichkeiten dort zu landen, im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres  ironischerweise doch sehr begrenzt. Sehr viel realistischer, sind dann wiederum Destinationen in Afrika oder Lateinamerika. Ein weiteres Land, das jährlich unzähligen jungen Menschen eine neue Heimat wird, ist Indien. Aber Kirgistan? Das deckt sich so gar nicht mit all dem oben Stehenden…

Nun gut, die einzige Möglichkeit zu veranschaulichen, warum ich nach Zentralasien gehen werde, ist die des Ausschlussverfahrens.

Alles, was nun folgt, ist 100% meine eigene Meinung. Sie muss niemandem gefallen und es muss sich niemand mit ihr identifizieren können. Ich beabsichtige auch nicht irgendjemanden anzugreifen, der gerne einen der oben genannten Orte bereisen möchte/ wird. Im Gegenzug erwarte ich auch nicht, dass man sich meinetwegen jetzt in Kirgistan verliebt. Ich wünsche mir lediglich etwas Interesse:

Australien, Neuseeland oder Amerika hatte ich noch nie auf dem Schirm. Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass alle drei sehr schöne Seiten zu bieten haben (z.B. Landschaft). Aber ich wollte noch nie an diese Orte reisen und kann ihnen auch nicht wirklich viel abgewinnen. Mich interessiert an Ländern vor allem die Sprache, die Mentalität und die Eigenheiten der Kultur. Und grob gesagt, gibt es nicht sehr viele Punkte, in denen sich Australien, Neuseeland oder die USA von Deutschland abheben. Klar, wer sucht, der findet. Aber mir „reichen“ die Unterschiede nicht.

Sehr viel interessanter sind dann wiederum die Länder in Südamerika. Ich hatte in der Schule zwar kein Spanisch und habe es auch anderweitig nicht gelernt, aber ich glaube die Sprache wäre in diesem Fall sowieso die kleinste Barriere, die mich von diesem Kontinent fernhalten würde. Sprachen interessieren mich ja ohnehin. Ich finde Azteken, Inka und Maya- Stämme auch sehr faszinierend, jedoch bin ich , denke ich, kein großer Freund der Geschöpfe des Regenwalds. Das allein ist zwar kein Grund, jedoch freue ich mich über jeden, der sich für Südamerika mehr begeistern kann als ich. Und ich unterstütze jeden, der dort hinreist. Hat das Land doch soviel zu bieten.

Nun Afrika. Zweifelsohne der Kontinent, auf dem mit am meisten Hilfe von Nöten ist. Ich hatte zuerst auch in Erwägung gezogen, ein Auslandsjahr in Marokko zu verbringen. Immerhin spreche ich einigermaßen gutes Französisch und war, nachdem wir in eben diesem Unterricht zum vierten Mal das Thema “ Le Maroc“ durchgekaut hatten, immer noch nicht abgeneigt, dem Land einen längeren Besuch abzustatten. Projekte von Hilfsorganisationen gab es dort ja auch (Straßenkinder, Emanzipation, Wasserversorgung). Aber leider verschlechterte sich die Sicherheitslage.

Womit wir beim Offensichtlichen angekommen wären: Asien. Dieser ganze Kontinent hat etwas Mysteriöses an sich: Die Chinesen und ihr jahrtausendealter Erfindungsreichtum, die Russen und ihr beinahe-Kontinent mit verschiedenen Klimazonen und Ethnien, Zentralasien mit den Bergen, Tälern und Völkern, von denen man so gar nichts in der Schule oder im Alltag lernt, Indien mit den Maharadschas und den farbenfrohen Gewändern (und natürlich ihrem Curry) oder Südostasien mit den wunderschönen Buchten und Tempeln. All das ist genau meins.

Den Grund, warum ich jetzt genau nach Kirgistan reisen werde hier offen zu legen, würde den Rahmen und wahrscheinlich auch die ein oder andere Konzentrationsbereitschaft sprengen, allerdings sei soviel gesagt: Mich reizt das Neue, das Unbekannte und ein wenig auch die Herausforderung. Welche Herausforderung? Selbstständig sein; eine Sprache sprechen zu müssen, mit der ich zuvor keinerlei Berührungspunkte hatte, außer enormes Interesse (die Rede ist von русский) und nicht zuletzt die Arbeit mit behinderten Kindern. Ich werde an anderer Stelle sicherlich nochmal auf dieses Thema eingehen.

Soweit, so gut. Aber eine wirkliche Antwort auf die Frage „Warum ausgerechnet Kirgistan?“ habe ich dem Publikum jetzt auch nicht gegeben. Aber ich finde, dass ich das momentan auch noch gar nicht wirklich muss. Vielleicht kann ich in ein paar Monaten eine ausreichende Antwort nachreichen.

Aber für den Moment reicht das oben Stehende.

Das war dieses Haus, auf zum nächsten.

– kirgisisches Sprichwort