Was das kirgisische Raumfahrtprogramm mit holprigen Straßen zu tun hat

Steppe. Steppe kilometerweit. Ausgetrocknet und vernachlässigt durch die tagelange Hitze des Herbsts und den wenigen Regen. Immer wieder setzt die Nadel des Drehzahlmessers zu einem Sprint in den oberen Bereich an. 2000, 3000, 4000 Schaltgeräusch. 2000, 3000, 4000 Schaltgeräusch. 2000, 3000, abruptes Bremsen.

Ohne Vorwarnung steigt der Fahrer so hart in die Eisen, dass ich für einen Moment mein Leben an mir vorbei ziehen sehe. Ich sammle mich blitzschnell und kralle mich in das Polster des Sitzes: Nein nein, heute noch nicht. So etwas wie Anschnallgurte gibt es nicht. Höchstens einen Sitz vor dir, der den Flug sehr effektiv, wenn auch unbequem abpasst.

Aber fangen wir vom Anfang an:

Unsere Reise beginnt in Bischkek, genauer gesagt in der Nähe des Osch-Bazaars. Dieser Stadt-ähnliche Marktplatz der unbegrenzten Möglichkeiten ist der größte seiner Art in der ganzen Hauptstadt. Benannt nach dem Ort im tiefen Süden Kirgistans, findet man auf diesem Bazaar von Klamotten bis Lebensversicherungen wirklich alles.

Das erste was ich über Kirgistan erfahren hatte war, dass es einen See beheimatet. Keinen See wie den Bodensee oder den Gardasee. Nein, das sind Pfützen im Vergleich zu dem, was ich hier sehen sollte: Der Issyk-Kul (kirgisisch Ысыккөл [warmer See]) ist, gleich nach dem bolivianisch-peruanischem Titicacasee, der zweitgrößte Gebirgssee der Welt. Liebevoll wird er hier zu Lande “Das kirgisische Meer“ genannt. Ich belächelte diese offensichtliche Übertreibung hier in Bischkek: Ein See ist ein bisschen Wasser. Kein Meer.

Zurück zum Bazaar. Wir, das sind die anderen Freiwilligen meiner Einsatzstelle und ich, würden also ein verlängertes Wochenende am Issyk-Kul verbringen. Nicht in einem Hotel oder einem Resort, sondern in einem Kindergarten ohne fließend Wasser oder Sanitäreinrichtungen. Klingt für einen verwöhnten Europäer, wie ich einer bin wie eine Einladung in die Hölle. Aber darum geht es hierbei ja auch irgendwie: Stepping out of the comfort-zone.

Ich war in Gedanken versunken: Hoffentlich helfen mir diese paar Tage um meinen Kopf mit etwas anderem zu füllen als Gedanken an Deutschland, mein Zuhause oder die Leute die mir so wichtig sind. Doch ich werde aus eben diesen Gedanken gerissen: Ächzend, quietschend, schnaubend und in die Jahre gekommen schleppt sie sich an: Marschrutkalinie Bischkek-Issyk Kul (zur öffentlichen Fortbewegung in Zentralasien an anderer Stelle mehr).

Ich hatte in den wenigen Tagen, die ich nun hier war bereits ausreichend Bekanntschaft mit dieser Art Gefährt gemacht, um feststellen zu können, dass sich dieses Exemplar in einem bemerkenswertem Zustand befand. Aber der Innenraum hätte auch mit purpurnem Samt ausgekleidet sein können, das nützte alles nichts, wenn der zuständige Fahrer das Auto lenken würde wie ein Besessener. Mir scheint sowieso, als gäbe es hinsichtlich des Fahrstils nur zwei Typen von Kirgisen: Die einen, die die Straße wie einen Engel küssen und die anderen, die sie behandeln, als würde sie ihnen Geld schulden.

Der Service einer Langstrecken-Marschrutka beinhaltet neben einem Sitzplatz, was nicht selbstverständlich ist, auch die Abnahme des Gepäcks durch den Fahrer. Der Mann, der mit seiner dunklen Sonnenbrille, einem Modell welches man sonst eher auf dem Nasenbein eines Tour de France Radlers entdeckt, eher wie ein Undercover-Cop aussah als ein Fernbus-Fahrer fackelte nicht unnötig lange. Den Anschein erweckend, jede Minute vergeudete Zeit bedeutete für ihn weniger Lohn, packte er meinen Rucksack, der bis zur letzten Lücke gefüllt war und von dem ich erwartete, dass bei der kleinsten Erschütterung die Reißverschlüsse bersten würden.

In den Nachrichten sieht man ja manchmal bei Überschwemmungen, wie die betroffenen Anwohner versuchen Sandsäcke als Hochwassermauern zu stappeln und dazu eine Arbeitskette bilden, bei der die Säcke hin und her geworfen werden: Mein Rucksack übernahm in diesem bildhaften Vergleich die Rolle des Sandsacks. Und so landete mein Gepäck krachend und mit viel Schmackes im viel zu kleinen Kofferraum neben unzähligen anderen Trekking-Rucksäcken.

Etwas geschockt von diesem Anblick musste ich an meine Kamera denken, die ich später glücklicherweise in einem Stück und nicht pulverisiert vorfand. Wir hatten uns zuvor auf dem Bazaar mit Lebensmitteln eingedeckt, da die Versorgungslage um den Kindergarten herum eher schlecht aussah. Und so hielt ich noch eine kleine Plastiktüte mit verschiedenem Gemüse in der Hand. Nachdem ich Zeuge des Höhenflugs meines Rucksacks geworden war, war ich vollends überzeugt, dass die Tüte in den Händen des Fahrers zu einer gemeingefährlichen Schleuderwaffe umfunktioniert würde und im Kofferraum zerschellend uns ein Ofen-fertiges Ratatouille bereiten würde, welches wir noch am selbigen Abend servieren könnten. Da ich aber nicht über den Speiseplan meiner Mitreisenden im Klaren war, versteckte ich das Tütchen schützend und nahm es kurzerhand mit in den Passagierraum.

Ich bin ja normalerweise ein selbstloser Mensch, aber ich hatte Bedenken: 3 Stunden Fahrzeit ohne Beinfreiheit? So etwas geht nicht spurlos an einem vorbei. Doch was erblickten meine Augen, als sie in den umgebauten Passagierraum der Marschrutka stiegen. In der letzten Reihe gab es einen Platz, einen einzigen Platz, mit Beinfreiheit. Bei der Vorstellung einen gediegenen Überblick über das Passagiervolk zu haben und parallel dazu meine Beine in alle Himmelsrichtungen ausstrecken zu können musste ich an Liebe auf den ersten Blick denken. Das das Objekt der Begierde in diesem Fall ein durchgesessener Stoffsitz war, juckte mich keinen Millimeter. Flink wie ein Wiesel bahnte ich mir meinen Weg durch den Gang bis zu seinem Ende. Die wilde Fahrt konnte von mir aus jeder Zeit losgehen.

Ein paar Minuten später fanden wir uns schon in einem durchschnittlichen Traffic-Jam wieder: Kein Vor, kein Zurück. Die einzige Alternative, die der Tour de France Fahrer sah, war die Hupe und sein Telefon, in welches er ab und zu lautstark reinbrüllte. Wenn dieser Mann nicht neben seinem Marschrutkafahrer-Dasein noch ein Doppelleben als kirgisischer Verkehrsminister führt, so wird auch er uns aus dieser Situation nicht raushelfen können, dachte ich mir im Stillen.

Doch wie jeder andere Stau löste sich auch dieser irgendwann und wir verließen Bischkek. Der Fahrer sah das “Sie verlassen Bischkek“-Schild als herzliche Einladung, dem Gaspedal seinen rechten Fuß vorzustellen. Wir jagten dahin, über eine Straße deren Zustand dem der deutschen Autobahn ähnelte. Ich sank, nicht ganz ohne Nachhilfe des Schubs in meinen Sitz  und bereitete mich auf eine geruhsame Fahrt vor.

Doch dann, ein Schlag. Dicht gefolgt von einem zweiten, noch dumpferen. Oh nein, nein nein nein. Irgendetwas kündigte sich hier an:

Vom einen auf den anderen Moment wechselte der Straßenbelag, der eben noch die Reifen geschmeichelt hatte in einen von Schlaglöchern durchzogenen Boden, der bei jeder Möglichkeit zu quengeln schien: “So asphaltiere mich doch!“

Und so verlief der Rest der Fahrt eher holprig. Ich habe nicht mehr allzu viele Erinnerungen an diese Fahrt. Viele Berge, reißende Flüsse. Kirgistan eben. Doch ein Moment sollte mich diesem Land näher bringen als alle anderen:

Ich war das rumgeshake auf dem Sitz schon gewöhnt, dann kam etwas größeres. Ich lüge nicht, wenn ich die Annahme treffe, dass eine Rampe auf der Straße gewesen sein musste. Das Schlagloch muss gigantisch groß gewesen sein. Ich war grade damit beschäftigt meine vom vielen auf- und ab etwas verrutschte Hose wieder einmal neu zu justieren. Dazu hob ich, halb im Sitz liegend etwas das Becken an. In diesem Moment schnellte der crazy Taxidriver mitsamt seinen Passagieren über besagtes Schlagloch:

Mein Becken hob ab und ich fand mich in der luftigen Höhe von bestimmt 20 Centimetern über der Sitzfläche wieder. War das hier etwa der Versuch ein eigenständiges kirgisisches Raumfahrtprogramm in die Bahnen zu leiten? Die Schrecksekunde dauerte nicht lange, denn ich landete unsanft und unerwartet abrupt auf meinem heißgeliebten Sitz. Die Landung war härter als die vor zwei Wochen auf dem Rollfeld.

Ich nahm dieses Erlebnis, so schmerzhaft es auch klingt jedoch nicht als übel hin. Das war mein Kirgistan-Moment. “Willkommen in Zentralasien! Unsere Straßen ähneln unserer Landschaft!“ Nun war ich also wirklich angekommen.

Ich schaute mich um, doch keiner meiner Mitreisenden schien meine Eingebung zu teilen.

Als wir am Issyk-Kul angekommen waren, stieg ich in die kühle Nachmittagsluft hinaus. Ich versicherte mich, dass alle meine Knochen an Ort und Stelle waren und drehte mich um.

Da lag er: Ein schlafender Riese. Vielleicht hatte ich mich zu voreilig über das kirgisische Meer lustig gemacht.

Das Wort Seele hat ja seinem Ursprung nach mit »See« zu tun, es steht für Tiefe des Menschen, für das Unergründliche, das Geheimnisvolle in ihm, für seine innere Welt

– Anselm Grün

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Man lebt hier zwar zwischen Bauschutt. Aber man lebt. Und das schaffen viele Menschen ihr leben lang nicht.

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Der Kindergarten, der uns für ein paar Tage als Unterschlupf diente.

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“Issyk Kul“ bedeutet auf kirgisisch “Warmer See“. Und so wie das Wasser frieren auch nie die Adrenalinjunkies ein.

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Trotz der Tatsache, dass wir von einem See sprechen, schwappen Wellen wie am Mittelmeer gegen das Ufer.

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Tian-Shan. Gewaltig. Ruhig. Ewig. Übersetzt bedeutet der Name „Himmlische Berge“

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Malerisch liegt die Röte über dem kirgisischen Meer.

Man wird doch wohl noch Russisch sprechen dürfen?!

Ich sitze auf einem Konstrukt, das man im weitesten Sinne als Balkon bezeichnen kann. Blicke ich zu meiner Linken, so sehe ich ein Sammelsurium von Alltagsgegenständen, die in der Wohnung keinen Platz mehr gefunden haben. Ich sehe große Bottiche und einen Staubsauger, von dem man auf Grund seines Hosentaschen-großen Formats wahrscheinlich kaum High-Performance Staubsaugleistungen erwarten kann. Hinter mir befinden sich ein in drei Rahmen unterteiltes Fenster mit einem gesplitterten Loch und die sehr störrische Tür, die von meinem Zimmer aus auf besagten Balkon führt.

Drehe ich meinen Kopf nach Rechts so erspähen meine müden Augen ein uraltes, klobiges Gerät, welches ich als UKW-Radio entlarve (irgendwo auf der analogen Anzeige entdecke ich die Buchstaben “укв“). Jetzt, in Zeiten, in denen auch Zentralasien modernere und verlässlichere Radio-Techniken erreicht haben, hat dieses museumsreife Stück Technikgeschichte ausgedient und fristet sein Dasein auf meinem Balkon weiter. Ganz nützlich ist es eigentlich auch, denn es fungiert als Ablage für Töpfe und ein metallernes Schild mit der farbigen Aufschrift: “Well, it has become wildly impossible not to be in love with you“. Was den Vormieter bzw. der Besitzer der Wohnung beim Erwerb dieses Wandschmucks getrieben hat, entzieht sich natürlich gänzlich meiner Kenntnis. Vielleicht war der Käufer einfach ein UKW-Enthusiast und das Schild war der verzweifelte Versuch der Liebe Ausdruck zu verleihen. Aber das alles sollte mich eigentlich überhaupt nicht jucken, ich meine wir reden hier von einem der Schilder, wie man sie zu Hunderten auf den Bazaaren erblickt.

Was ich sehen kann, wenn ich gerade aus blicke, ist das eigentlich wichtige: Vor meinen Augen spielt sich eine abendliche Szene in Bischkek ab. Die letzten Sonnenstrahlen verschwinden hinter den hohen Häuserfassaden und der Verkehr auf den breiten Straßen lichtet sich. Es ist staubig und immer noch liegt eine leicht drückende Hitze über der Stadt, die langsam im Abend versinkt. Ein echoender Gesang ertönt aus der Ferne: Es ist der Muezzin, der die 75% der kirgisischen Bevölkerung, die sich heute zum Islam bekennen zum Abendgebet aufruft. Der Gebetsruf verleit der Szene etwas orientalisches und mysteriöses. Man könnte denken man befinde sich im Irak, oder irgendeinem anderen muslimisch geprägtem Land. Blicke ich jedoch von meinem Balkon, der sich in der luftigen Höhe des 4.Stocks befindet, so sehe ich eine Whiskas-Werbung mit kyrillischem Slogan. Kann sich dieses Land nicht entscheiden? Islam oder Schamanenkult? Orient oder ferner Osten? Was bist du Kirgistan?

Bevor mich solch tiefgreifende Fragen plagten, überstand ich einen 9-Stundenflug von Frankfurt aus nach Istanbul und von dort aus zum Manas Airport, Kirgistan. Wer vom Fraport aus startet, der muss sich mit etwas weniger Protz und Platz abgeben, sollte das Ziel Kirgistan heißen. Lediglich 2 Fließbänder bringen nach dem Flug das Gepäck an den Mann. Halbe Geschwindigkeit, dafür doppelt so viele Verwechslungen. Gepäck wird genommen und bald darauf hin wieder aufs Band geslamt, als gäbe es kein Morgen. Das ist allerdings gar nicht so schlimm, den das Band tut seinen Zweck. Was dafür umso liebevoller bei der Entstehung des Flughafens ausgebaut wurde, ist die Passkontrolle: Gleich sechs Kabinen, besetzt mit jeweils zwei Beamten, säumen den Raum, um die Reisepässe der nicht annähernd ausreichenden Anzahl von Ankömmlingen, die nötig wäre, um das volle Potenzial  dieser Sicherheitsmaßnahme auszuschöpfen, zu kontrollieren.

Wieder muss ich gestehen, dass ich mich auf den Moment der Passkontrolle gut vorbereitet hatte (Jäger des verlorenen Visums). Ich wollte möglichst höflich rüberkommen und gleichzeitig vermeiden “Good Morning Mate“ oder etwas derartiges zu sagen. Ich entschied mich für “Доброе утро“ [Dobroye utro] (Guten Morgen), was mir angebracht erschien, da es immerhin 6 Uhr Ortszeit war. Ich wartete höflich bei der Sicherheitsbeamtin, die mich vorher einer der sechs Passkontrollkabinen zugewiesen hatte. Ich zeigte mich bei ihr mit “спасибо“ [spasiba] (Danke) erkenntlich. Generell habe ich das Gefühl, dass ich mich momentan noch für viel zu viel bedanke: Ich denke aktuell würde ich mich in meiner Verwirrung sogar bedanken, wenn ich auf der Straße angehupt würde. 

Als mir der Beamte, ein Kirgise mit nettem Gesichtsausdruck zunickt löse ich mich von der Frau und ging Richtung Kontrolle. Laut und deutlich Grüße ich den Mann hinter der Glasscheibe, woraufhin er mir anerkennend zunickte. Er schien an meinem Aussehen bemerkt zu haben, dass Russisch nicht meine Muttersprache war. In Gedanken freute ich mich über die stille Anerkennung. Vielleicht hatte ich die beiden Rs etwas zu stark gerollt, aber was machte das schon. Der Kirgise mittleren Alters zog meinen Pass zu sich, blickte routiniert hinein, um daraufhin gleich wieder zu mir aufzuschauen: Mit einer gesunden Portion Freude schallte mir ein kräftiges:“Ach, Guten Morgen“ entgegen.

Ich war verwirrt: Was sollte das denn? Hatte dieser Mann sich auf mein Kommen vorbereitet oder wollte er mir ebenso entgegenkommen, wie ich ihm? Nicht, dass es mir störte, ich fragte mich vielmehr, wie oft täglich er diesen Gruß aussprach. Erneut verdutzt lachte ich (ungespielt) zurück und nickte ebenfalls anerkennend ein “Guten Morgen“ in seine Richtung. Mit dem Pass war alles in Ordnung und so kassierte ich noch ein deutsches Wort, welches ich aber leider wegen seiner akzent-beladenen Aussprache nicht verstand. Ich lachte einfach erneut und rief:“Ahja“ zurück. Ich grabschte mir meinen Pass und gab Fersengeld: Nach einem 9-Stunden Flug hatte ich beträchtlich wenig Lust meine eigene Sprache neu zu lernen. Im Weggehen warf ich noch schnell ein hastiges “спасибо“ über die Schulter, nur um meinem Prinzip, mich bei allem und jedem zu bedanken, treu zu bleiben.

Woraufhin ich in den Raum der Kofferausgabe gelangte, bei dem dieser Blogeintrag anfing. Nun hört sich das ganze natürlich so an, als sei ich bereits voll und ganz in Kirgistan angekommen, aber leider ist dem nicht so:

Mein Körper sitzt hier im vierten Stock und tippt diesen Text, aber ich befürchte, dass sich mein Geist immer noch im Flughafen auf einem der zwei Fließbänder dreht und  darauf wartet abgeholt zu werden.

Es hemmt die Lebensfreude,
schon ans Ankommen zu denken,
während man noch läuft!

– Wolfgang Kreiner